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Die Hexen von New York, Die komplette Sammlung - Ebook (Deutsche Ausgabe)

Die Hexen von New York, Die komplette Sammlung - Ebook (Deutsche Ausgabe)

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Synopsis

Meinen Ehemann mit einer anderen Frau im Bett zu erwischen war nicht die Art, wie ich meinen Tag beginnen wollte.

Oder damit, im nächsten Moment obdachlos zu sein. Und pleite.

Als mir also das Twilight Hotel – ein paranormales Hotel in Midtown Manhattan, das als Zufluchtsort und Unterkunft dient – einen Job anbietet, nehme ich an.

Da kommt der tätowierte, sündhaft heiße und mürrische Restaurantbesitzer Valen ins Spiel, der weder mit Drama noch mit anstrengenden Frauen klarkommt. Das Problem? Er ist grausam und gefährlich.

Und er verheimlicht etwas.

Es kommen Gerüchte über einen dunklen Zauber auf, der die Schließung des Hotels bedeuten würde, und ich weiß nicht, wem ich trauen kann. Habe ich das Zeug dazu, dieses neue Unheil zu bekämpfen? Wir werden sehen. Die Spiele sind eröffnet.

Haltet euch fest. Es wird eine turbulente Reise.

Leseprobe lesen

Ich stand im Türrahmen und starrte den nackten Körper meines Ehemannes und seine hervorstehende, harte Männlichkeit an. Der üppigen, hübschen Brünette, die von ihm herunterkletterte, stand die Schuld ins Gesicht geschrieben, als sei sie gerade dabei erwischt worden, wie sie einen Obdachlosen beklaut hat. Mit ihren vollen Wangen und ihrer makellosen Haut sah sie aus wie Anfang zwanzig, fast halb so alt wie ich, mit prallen Brüsten und einem straffen Körper. Ich sah auch keinen Hauch Cellulite an ihr, aber keine Sorge, die würde kommen.

„Leana? Was? Was machst du hier? Du bist früh zurück“, stotterte mein Mann. Er bedeckte seine schwindende Erektion mit der Bettdecke aus ägyptischer Baumwolle, die ich gekauft hatte – nicht, dass das jetzt wichtig war. Und es war nicht so, als hätte ich sein winziges Würstchen nicht über die letzten fünfzehn Jahre gesehen. Es gab nicht viel Bemerkenswertes an ihm, nur einen schlaksigen Körper, eine sich anbahnende Glatze und ein stetig anwachsender Bierbauch.

Doch nichts davon hätte etwas ausgemacht, wenn er mich gut behandelt hätte.

Wir hatten jung geheiratet, als wir beide Mitte zwanzig waren, und unsere Ehe war nie perfekt gewesen. Von Anfang an hatte ich Anzeichen für seinen Hitzkopf und seine narzisstische Art bemerkt, doch ich hatte sie ignoriert, weil ich dachte, dass gute Ehefrauen es eben so machten. Sie nehmen es hin, richtig?

Die letzten zwei Jahre waren ein steiniger Weg gewesen, und dieses Jahr entpuppte sich als ein absoluter Fehler. Ich hätte schon vor Jahren Schluss machen sollen, aber ich war zu bequem gewesen. Ein Teil von mir hatte Angst, mit einundvierzig noch einmal Single zu werden, nach all den Jahren in einer Beziehung mit jemandem – selbst, wenn dieser jemand total falsch für mich ist.

Aber jetzt hatte ich keine Angst mehr.

Ich war treu gewesen. Martin hätte es zumindest genauso halten können, bis wir beide offiziell verkündeten, dass es vorbei war.

Im letzten Jahr hatte ich den Verdacht gehabt, dass er mich betrog; die späten Telefonate, dass er den Raum verließ, um angeblich mit seinem Boss zu telefonieren, die Überstunden bis spät in die Nacht, die vielen Male, die er erst spät nachts nach Hause kam.

Ich kann ihm nicht die Schuld daran geben, dass die Ehe in die Brüche ging. Erstens ist er ein Mensch. Ich bin eine Hexe. Das sollte von Anfang an das erste schlechte Zeichen gewesen sein. Ich konnte nie komplett ehrlich mit ihm darüber sein, wer ich bin. Er hätte mich und die paranormale Welt, in der ich arbeite, nie verstehen. Ohne Ehrlichkeit war die Ehe von Anfang an zum Scheitern verurteilt, und das ist meine Schuld.

Trotzdem machte es Spaß, ihn ein wenig zappeln zu lassen.

Ich verschränkte meine Arme über der Brust und genoss das Schauspiel. „Das ist also das Kind, dass du vögelst?“

Die Brünette verzog das Gesicht. „Ich bin kein Kind. Ich bin dreiundzwanzig.“

Ich hob meine Augenbrauen. „Die Antwort eines Kindes.“

„Du bist eine Zicke“, keifte die nackte Brünette. „Du siehst nicht einmal gut aus. Du bist total alt und schlaff. Wahrscheinlich stinkst du. Jeder weiß, dass alte Leute stinken.“

„Halt die Klappe, Crystal“, zischte mein Mann. Seine grünen Augen suchten meine und er stieß geräuschvoll den Atem aus. „Wir hatten seit über einem Jahr keinen Sex mehr. Was hast du erwartet? Männer haben eben Bedürfnisse.“

Ich schnaubte. „Im Ernst? Du versuchst ernsthaft, mir die Schuld dafür zuzuschieben, dass du mich betrügst?“ Ich konnte das Lachen nicht zurückhalten. Und als ich einmal angefangen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören. Alle Emotionen des letzten Jahres und den Jahren davor sprudelten aus mir heraus, bis ich mich vor Lachen am Türrahmen festhalten musste, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren.

„Was ist so lustig?“, knurrte mein demnächst Ex-Ehemann.

Ich wischte mir über die Augen. „Du. Das hier. Diese ganze Sache ist ein schlechter Scherz. Oder ist es ein guter Scherz? Ich weiß es nicht.“ Ich sah die Brünette an, die ihren Körper absichtlich nicht bedeckte und mich trotzig ansah.

Sie mochte einen größeren und jüngeren Vorbau haben als ich, aber das war nichts im Vergleich zu der Weisheit, die ich aus meiner Lebenserfahrung erlangt hatte.

„Ich hoffe, du magst Putzen, Wäsche waschen und Kochen“, wandte ich mich an sie. „Erwarte nicht, dass er einen Finger rührt. Vielleicht tut er das die ersten paar Monate, aber dann hört er damit auf. Dann wird er wütend auf dich, wenn du ihn bittest, dir zu helfen. Umgekehrte Psychologie beherrscht er sehr gut. Bereite dich schon mal darauf vor.“

Crystal schenkte mir ein freches Lächeln. „Ich bin keine Hausfrau.“

Ich lachte kurz auf. „Viel Glück damit. Vielleicht solltest du deinen Schnuller wieder rauskramen.“

„Du warst immer schon ein Biest“, sagte mein Mann. Er lehnte sich zurück, wobei die Bettdecke verrutschte, was uns erneut die nicht sehr spektakuläre Sicht auf sein Würstchen gab. „Du hast dich immer für etwas Besseres gehalten. Kein Wunder, dass ich mich nach etwas anderem umgesehen habe. Und du bist fett geworden.“

Mein Lächeln verschwand, während Crystal ein falsches Lachen von sich gab. „Das passiert eben, wenn man alt ist“, sagte die Schlampe in meinem Bett.

Einundvierzig war nicht alt, nach keinem Maßstab. Tatsächlich hatte ich das Gefühl, dass ich endlich herausgefunden hatte, wer ich war und was ich mit meinem Leben anfangen wollte. Zum ersten Mal fühlte ich mich wohl in meiner Haut, akzeptierte all meine Fehler und stand dazu.

Nach vielen Jahren harter Arbeit und Hingabe für mein Handwerk war ich endlich dabei, meine volle Kraft als Hexe zu entfalten, meine Magie zu nutzen und sie zu verstehen. Aber meine Magie war nicht mit der Elementarmagie der Erde verbunden, wie die der Weißen Hexen, und meine Macht war auch nicht von den Dämonen geborgt, wie von den meisten Dunklen Hexen. Nein, meine Macht lag woanders. Zugegeben, nachts war sie stärker, was bei vielen Hexen so ist. Aber das bedeutete nicht, dass ich sie nicht jetzt einsetzen konnte.

Sie wäre schwach. Aber ich brauchte nur ein wenig davon.

Ich hatte Martin nie gesagt, was ich bin. Er hatte keine Ahnung. Ich hatte nie viel Grund dazu gehabt. Nicht bis zu diesem Moment.

„Weißt du, Martin“, sagte ich lächelnd. „Ich habe es dir nie gesagt, aber ich bin eine Hexe.“ Ich zapfte meinen Willen an und bündelte die Energie, die weit über die Grenzen der Erde hinausgeht. Sie war schwach, doch ich spürte ein Band der Macht in meinem Innersten. Ich hielt es dort fest.

Sowohl Martin als auch Crystal fingen an zu lachen, wie erwartet.

„Und als Menschen könnt ihr keine Magie sehen, genau wie ihr das Paranormale um euch herum nicht sehen könnt.“

„Sie ist wahnsinnig.“ Martin lachte noch lauter und Crystal stimmte ein.

„Ich möchte euch ein Abschiedsgeschenk machen“, sagte ich, nachdem sie sich etwas beruhigt hatten.

Martin beäugte mich mit offensichtlicher Belustigung. „Was?“

Ich bewegte einen Finger, und ein Blitz aus grellem weißem Licht zischte aus meiner Hand und flog durch den Raum, bis er über seinem Penis schwebte.

Ich setzte dasselbe Lächeln auf, das auf seinem Gesicht lag und sagte: „Das—“

Mein Mann stieß ein mädchenhaftes Kreischen des Schmerzes und Entsetzens aus, während er seinen Penis anstarrte, dessen Spitze sich wie eine zerbrochene Kerze um neunzig Grad krümmte. Ups.

Crystal sprang aus dem Bett, als glaubte sie, sein gebrochener Penis sei ansteckend, und ihre Augen waren weit aufgerissen, während sie rückwärts vor mir zurückwich, bis sie mit dem Rücken gegen die Wand stieß.

Während das Kreischen höher wurde, spazierte ich zu dem begehbaren Kleiderschrank, nahm meine Reisetasche, stopfte so viel Kleidung wie möglich hinein und machte mich auf den Weg nach draußen.

„Was hast du mit mir gemacht? Du verdammtes Miststück! Du verrückte Schlampe!“, brüllte mein Ehemann.

Als ich an der Tür des Schlafzimmers ankam, drehte ich mich um und sah meinen Mann an, sein rotes Gesicht und die Tränen, die ihm über die Wangen liefen. Es stand ihm.

Ich streckte ihm den erhobenen Mittelfinger entgegen. „Fuck you. Oh? Geht es nicht mehr?“ Ich konnte einfach nicht anders. Irgendwie hatte er es herausgefordert.

„Du Miststück“, winselte er, wobei Tränen über sein Gesicht strömten, während er sein Würstchen anstarrte, das nun annähernd auf seinen doppelten Umfang angeschwollen war und eine violette Farbe angenommen hatte, fast wie eine Aubergine. Sollte unsere Ehe so enden? Wer wusste das schon.

„Sie hat seinen Penis gebrochen!“, heulte Crystal jemandem am Telefon vor. „Sie ist eine Hexe! Und sie hat ihn gebrochen, ohne ihn anzufassen!“

Tja, das würde niemand glauben. Den Teil mit der Hexe, meine ich.

Ich richtete meine Aufmerksamkeit wieder auf meinen Mann. „Betrachte das als meinen Scheidungsantrag.“

„Du bist tot!“, heulte er, während ich mich abwandte und die Wohnung verließ. Vielleicht war ich zu weit gegangen. Magie vor Menschen zu beschwören ist verboten. Aber dafür war es jetzt zu spät. Außerdem bezweifelte ich, dass jemand ihnen glauben würde, selbst wenn sie es weitererzählten.

Es war, als würde mir ein Gewicht von den Schultern genommen, als ich auf die Greenwich Avenue trat, wo die kühle Septemberluft meine heißen Wangen traf. Ich wandte mich nach Norden. Mein Magen knurrte und erinnerte mich daran, dass ich vergessen hatte, zu Abend zu essen. Nach den Ereignissen der letzten Stunde konnte das Abendessen warten, Wein jedoch nicht. Ich brauchte ein Glas Wein.

Ich empfand keinen Verlust oder gar Bedauern. War das schlecht? War ich böse? Möglicherweise. Aber er hatte mich verärgert.

„Gott, warum habe ich das nicht schon vor langer Zeit getan?“

Ich blieb an der Straßenecke stehen und wartete auf die Fußgängerampel. Dort zog ich den Brief aus der Tasche, den ich heute Morgen per Einschreiben erhalten hatte. Ich hatte ihn schon ein Dutzend Mal gelesen, doch ich wollte es noch einmal tun. Nur, um sicherzugehen, dass ich mich nicht lächerlich machte. Mein Blick wanderte über den Brief, während ich las.

 

Sehr geehrte Leana Fairchild,

ich freue mich, Ihnen ein Beschäftigungsangebot im Namen des Twilight Hotels unterbreiten zu dürfen. Um Ihre Zustimmung zu diesem Angebot offiziell zu bekunden, oder falls Sie weitere Einzelheiten erfahren möchten, erscheinen Sie bitte bis spätestens 19 Uhr in der 5th Avenue, Nummer 444.

Wir freuen uns darauf, Sie in unserem Team willkommen zu heißen.

Mit freundlichen Grüßen

Basil Hickinbottom

Hotelleiter

 

Jobangebote zu bekommen, war nicht ungewöhnlich. Ich war eine Merlin und das schon seit zehn Jahren. Die ‚Merlin‘ Gruppe steht für ‚Magical Enforcement Response League Intelligence Network‘. Wir sind die magische Polizei, wenn man so will – wie das FBI.

Ich hatte Martin immer gesagt, dass ich die Nachtschicht im McGillis Pub hatte, einer Kneipe in Greenwich Village. Er hatte nie etwas anderes vermutet. Natürlich, weil es ihm nicht egaler hätte sein können.

Ich hatte vom Twilight Hotel gehört. Verdammt, alle Paranormalen – Hexen, Werwölfe, Wandler oder Feen – kennen dieses Hotel. Aber ein Jobangebot von ihnen zu bekommen war ungewöhnlich. Ich hatte noch nie für sie gearbeitet. Und ich kannte auch niemanden, der das getan hatte. Nach allem, was ich wusste, waren sie verschwiegen und vergaben nicht gern Jobs an Außenstehende, was meine riesige Neugierde erklärte, die sich nach dem Lesen des Angebotes in mir ausbreitete.

Ich sah auf mein Handy – 18:15 Uhr. „Es ist noch genug Zeit.“

Ich stopfte den Brief wieder in meine Hosentasche, hievte meine Tasche auf meine Schulter und überquerte die Straße.

Mein Blutdruck stieg vor Aufregung. Die Sache mit Martins gebrochenem Penis war vergessen, denn ich hatte nur Platz für einen Gedanken in meinem Hirn. Jede freiberufliche Hexe wusste, dass das Twilight Hotel gut bezahlte. Vielleicht könnte ich mir dann endlich ein Auto leisten. Wäre das nicht toll?

Vielleicht lief es endlich einmal gut für mich …

Mein Gesicht schlug gegen eine Mauer.

Eine Mauer, die nach Moschus und Gewürzen roch. Es war ein angenehmer Duft. Ich trat zurück und blinzelte in das Gesicht eines gutaussehenden Mannes mit einem kantigem Kiefer und gerader Nase; der Besitzer der Brust, gegen die ich gerade mit meinem Gesicht gedonnert war. Dunkles, welliges Haar, das an den Schläfen ergraute, reichte bis zu seinen breiten Schultern, was ihn nur noch attraktiver machte. Er war groß – so groß, dass man seinen Kopf zurücklegen musste, um zu ihm hochzusehen. Und es gab viel zu sehen.

Er war heiß. Und er sah aus, als bräuchte er dieses Glas Wein noch dringender als ich.

Seine Augen waren dunkel und darin brannte eine Intensität, die ein flaues Gefühl in meinem Bauch verursachte. Und irgendwie gefiel es mir.

Auch er war kein Mensch. Die wabernde paranormale Energie, die von ihm ausging, stellte das klar. So groß und stark, wie er war, bestand kein Zweifel daran, dass diese heiße Bestie von einem Mann ein Wandler war. Ich tippte auf Werwolf.

„Pass auf, wo du hingehst“, brüllte er praktisch, und starrte mich an, als sei ich die meistgehasste Person in New York City.

Jetzt war er nicht mehr so heiß.

Ich blinzelte ihn verärgert an. „Das würde ich tun, wenn du nicht so viel Platz einnehmen würdest, Mauer.“ Er mochte wie ein Lastwagen gebaut sein, so hatte es sich jedenfalls angefühlt, als ich gegen ihn gerannt war, und vor zwanzig Jahren hätte ich vielleicht den Kopf gesenkt und wäre weggegangen. Aber jetzt tat ich es nicht. Das Leben hatte mich abgehärtet.

Und ich habe heute einen Penis gebrochen. Auf mich!

Der Fremde funkelte mich an, denn offensichtlich war er es nicht gewohnt, dass ihm jemand Widerworte gab. So wie er gebaut war, diskutierte sicherlich niemand mit ihm. Höchstwahrscheinlich krochen alle vor ihm. „Diese Straßen gehören dir nicht“, zischte er.

„Dir aber auch nicht.“ Wenn er eine Entschuldigung erwartete, würde er lange darauf warten müssen. Ich hatte mich im Leben genug entschuldigt.

Die heiße Bestie von einem Mann beäugte mich noch einen Moment länger. „Du bist in mich reingelaufen. Du hast nicht aufgepasst, wo du hinläufst.“

„Dann hättest du aus dem Weg gehen sollen.“ Ich konnte den ganzen Abend so weiter machen. Na ja, nicht wirklich. Ich musste gehen, wenn ich diesen Job wollte. „Und warum hast du es nicht getan? Wenn du mich hast kommen sehen, wäre es galant gewesen, zur Seite zu treten.“

Seine Nasenlöcher blähten sich vor Wut auf. „Warum sollte ich für dich zur Seite gehen?“ Er sagte es, als sollte mir die schiere Tatsache, dass er dort stand, etwas bedeuten; als sei er jemand, den ich kennen sollte, jemand von großer Bedeutung.

Ich wusste nur, dass er eine unverschämte, heiße Bestie war. Das war alles.

„Offensichtlich hast du deine Manieren heute zu Hause vergessen“, entgegnete ich ihm. Ich weigerte mich, seine vollen, sinnlichen Lippen anzustarren. Zu spät. Ich starrte bereits. Verdammt. Passend zum Rest seines heißen Körpers hatte er auch noch ziemlich heiße Lippen.

„Läufst du immer mit dem Kopf in den Wolken herum? So bringst du dich noch um. Du wirst noch von einem Auto überfahren.“

Ich hob eine Augenbraue. „Das würde das Problem lösen. Oder?“ Warum war er noch hier? Warum ging er nicht weg?

Der Fremde beäugte mich mit einem intensiven Blick. „Du solltest hier nicht herumlaufen, wenn du nicht weißt, wo du hingehst.“

Ich schnaubte. „Klar. Ich brauche deine Erlaubnis nicht, Kumpel. Ich komme zu spät zu einem Bewerbungsgespräch. Aus dem Weg, Mauer.“

Verwirrung blitzte in diesen verdammt attraktiven Augen auf. Er blinzelte, dann entfernte er sich. Meine Augen machten sich selbstständig und folgten seinem Knackarsch, bis er in der Menge der Menschen verschwand, die sich durch die Straßen von Manhattan schlängelten. Keiner von ihnen ahnte, dass ein Werwolf unter ihnen war – ein heißer, grimmiger noch dazu. Trotzdem bemerkte ich, wie die Menschen ihm instinktiv Platz machten. Sie hatten keine Ahnung, was er war, aber selbst sie spürten die unbändige, wilde und gebieterische Energie, die von ihm ausging. Er gab mir das Gefühl, als wäre er ein Alpha. Und ich hoffte, ihn nie wiederzusehen. Das nächste Mal wäre ich nicht so höflich.

Ich stieß ein langes Seufzen aus und setzte mich wieder in Bewegung, wobei ich merkte, wie meine Verärgerung meinen Körper durchflutete. Er glühte förmlich, als überkäme mich eine plötzliche Hitzewelle. Das war nicht gerade das gelassene, professionelle Auftreten, das ich bei meinem Bewerbungsgespräch zeigen wollte. Wahrscheinlich war mein Gesicht knallrot. Ich sah aus, als sei ich nervös, was stimmte, doch das sollte der Leiter des Twilight Hotels nicht wissen.

Dieser verdammte heiße Werwolf und sein heißer Arsch.

Nachdem ich die East Thirty-Ninth Street überquert hatte und ein paar weitere Schritte gelaufen war, stand ich direkt vor der Nummer 444 auf der Fifth Avenue.

Die große Kalksteinfassade war aufwändig verziert, und die Architektur des Gebäudes umfasste tiefe Dächer mit Gauben, Terrakotta-Zwickeln, Nischen, Balkonen und Geländern. Es hatte einen gotischen Stil, wie ein Haus, in dem Dracula leben würde, und ich liebte es. Über der gläsernen Doppeltür hingen große, leuchtende weiße Buchstaben, die THE TWILIGHT HOTEL bildeten. Der Haupteingang an der Fifth Avenue war ein außergewöhnlich hoher Torbogen. Das Haus war ein prachtvolles Monster – über alle seine dreizehn Stockwerke hinweg.

Ein sanfter Schimmer erstreckte sich in einem schillernden Spektrum von Farben über das Gebäude. Ich merkte, dass diese Verzauberung suchende Menschen davon abhalten sollte, nach einem Zimmer für die Nacht zu fragen. Für sie sah das Hotel wie ein zerfallenes, verlassenes Gebäude oder eine Baustelle aus – irgendetwas, an dem sie vorbeigingen und das sie schnell wieder vergaßen.

Mein Herz hämmerte gegen meine Brust, wie bei einem Kind, das zum ersten Mal die High-School betritt. Ich wischte meine schwitzigen Handflächen an meiner Jeans ab, bevor ich nach dem Knauf griff.

Da fiel mir ein, dass ich weder für heute Nacht noch für die folgenden eine Bleibe hatte. Im Grunde war ich obdachlos. Ich hatte nur die Tasche auf meiner Schulter. Mir würde etwas einfallen. So war es immer. Außerdem war es gar nicht so schlimm.

„Ich habe heute einen Penis gebrochen“, murmelte ich stolz. „Das kann nichts toppen.“

Jedenfalls dachte ich das.

Mit angehaltenem Atem zog ich die Tür auf und trat ein.

 

 

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Dieses Paket enthält die E-Books 1-6 der Serie Die Hexen von New York von USA Today Bestseller-Autorin Kim Richardson.

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️„ Ich habe das Buch verschlungen, es ist wunderbar zu lesen und ich würde es weiterempfehlen an meine Freunde. Es ist gut geschrieben, spannend.“

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️„ Sehr unterhaltsam...ein Hotel voller Hexen, Magier und mehr...und eben die besondere Sternenlicht Hexe.“

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️„ Ein tolles Fantasy Reiches Buch gut geschrieben und leicht zu lesen . Es hat mir sehr gut gefallen.“

 

Sie werden Die Hexen von New York lieben, wenn Sie diese Dinge mögen:

✔️Hexen und Magie

✔️Ein grummeliges und sexy Stadtoberhaupt

✔️Kleinstadtkrimis

✔️Eine Reihe schrulliger Charaktere

✔️Paranormale Frauenromane

✔️Sich langsam entwickelnde Liebesromane

✔️Eine gesunde Dosis an bissigem Humor

 

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IM BÜCHER-PAKET ENTHALTEN:

📕Die Sternenlicht-Hexe

📕Das Spiel Der Hexen

📕Hexengeschichten

📕Die Hexe Und Der Riese

📕Hexenjäger

📕Der Weg Der Hexe

 

Ebooks können auf Ihrem Kindle-, Kobo-, Nook-, Play Books-, Apple- und den meisten Android-Readern gelesen werden.

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