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Die Hexen von Hollow Cove, Die komplette Sammlung - Ebook (Deutsche Ausgabe)

Die Hexen von Hollow Cove, Die komplette Sammlung - Ebook (Deutsche Ausgabe)

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Synopsis

Bist du bereit für dein nächstes magisches Abenteuer?

 Okay, ich stecke also in Schwierigkeiten. In großen Schwierigkeiten. Ich bin pleite. Schlimmer noch, mein Freund, mit dem ich fünf Jahre zusammen war, hat mich gerade abserviert.

Was soll ich tun? Ich ziehe zu meinen drei exzentrischen Tanten nach Davenport House. Klingt aufregend, nur dass dieses riesige Familienhaus gerne Männer frisst. Ja, wirklich!

Wenn ich ein normaler Mensch wäre, wäre ich schreiend wie eine Todesfee rausgerannt. Als Hexe jedoch bleibe ich ruhig. Hey, vielleicht hatten die Männer es verdient?

Ich bin zurück in Hollow Cove, der extravaganten paranormalen Gemeinschaft, in der Nymphen, Werwölfe, Trolle, Gestaltenwandler, Hexen und andere Paranormale ein ruhiges Leben fernab von neugierigen menschlichen Augen führen. Als ich mich an mein neues Leben gewöhne, beschließe ich, den Vorschlag meiner Tanten anzunehmen und mich dem Familiengeschäft anzuschließen – Unsere Mission ist es, unsere Stadt zu beschützen und alles zu töten, was ihr schaden will.

Aber ich war eine ganze Weile aus der paranormalen Welt weg und meine magischen Fähigkeiten sind etwas eingerostet. Verdammt, sie sind praktisch nicht mehr existent. 

Die Dinge gehen schnell den Bach runter, als die Leute in unserer Gemeinschaft anfangen, wie Fliegen zu sterben. Und als dann auch noch Dämonen in Hollow Cove auftauchen, ist es an mir, mich um sie zu kümmern.

 

Schattenhexe ist perfekt für Fans von Urban Fantasy, Mystery, spannender Romantik und Humor. Freue dich auf ein magisches Abenteuer, das das Herz höher schlagen lässt und dich zum Lachen bringt!

 

 

 

 

 

Leseprobe lesen

Ich liebe dich nicht mehr“.

Okay. Das waren definitiv nicht die Worte, die ich aus dem Mund meines mittlerweile Ex-Freundes zu hören erwartet hatte. Ich hatte auf sowas wie: „Du siehst heute wunderschön aus“ oder „Diese Jeans lässt deinen Hintern toll aussehen“ gehofft, aber ich hätte mich auch mit einem lapidaren „Reich mir das Salz, bitte“ zufriedengegeben.

Wie sich herausstellte, hatte der Mistkerl in den letzten drei Monaten mit einer anderen Frau geschlafen.

Autsch.

Ja, ich gebe es zu. Es hatte wehgetan, als hätte er ein Messer genommen und mir damit ins Herz gestochen und dann das Messer in der Wunde herumgedreht. Das Nicht-mehr-verliebt-Sein war scheiße, aber der Verrat war schlimmer. Ich hatte einen „vorübergehenden“ Nervenzusammenbruch, der darin bestand, dass ich ihm eine Tasse an den Kopf geworfen hatte, gefolgt von einer Milchpackung, der Fernbedienung für den Fernseher, einer Orchidee (ich hatte mich später schrecklich gefühlt wegen der armen Pflanze) und allem, was in Reichweite gewesen war. Ich hatte ihn mit nichts davon getroffen, aber es war befriedigend gewesen, sein Schreien zu hören und zu sehen, wie er sich ducken musste.

Obwohl ich eine Veränderung in Johns Verhalten bemerkt hatte, hatten mich seine Worte dennoch überrascht.

Jawohl. Er hatte mit uns beiden abwechselnd im gleichen Zeitraum geschlafen. Wie stilvoll. Bei dem Gedanken daran kam mir die Galle hoch. Das war die schlimmste Täuschung aller Zeiten. Der Kerl hatte nicht einmal die Eier gehabt, es mir zu sagen, bevor er mit einer anderen Frau ins Bett gesprungen war.

Ich hatte in dieser Nacht weinen müssen, aber nicht so viel, wie ich gedacht hatte. Ich war überrascht gewesen, dass die Wut sich so schnell in Gefühllosigkeit verwandelt hatte ... und dann in nichts. Als mir klar geworden war, dass er mit einer anderen Frau geschlafen hatte (ich wollte ihren Namen nicht wissen), hatte ich alle Gefühle, die ich für ihn gehabt hatte, abgeschaltet. Es war wie ein Schalter, der umgelegt wird. Plötzlich war alles aus.

Ich würde nicht zulassen, dass ich wegen dieses Mannes, oder irgendeinen Mannes, der mich nicht liebte, in Depressionen oder Verzweiflung verfiel. Ich hatte etwas Besseres verdient.

Also hatte ich am nächsten Morgen den einzigen Koffer, den ich besaß, mit den nötigsten Sachen gepackt, die in ihn hineinpassten, und den ersten Greyhound-Bus aus New York City genommen.

Es half auch nicht, dass ich pleite war – völlig pleite. Das hatte man davon, wenn man versuchte, mit dem Gehalt einer Grafikdesignerin dem Lebensstil seines Freundes mitzuhalten. Er war Anwalt und auf der Karriereleiter auf dem Weg nach oben, und ich stand mit fünfzigtausend Dollar in den Miesen, die ich durch Kreditkartenschulden und Privatkredite angehäuft hatte und nicht wusste, wie ich sie zurückzahlen sollte.

Ich hatte immer meinen Anteil an der Miete, den Lebensmitteln und den Rechnungen bezahlt. Ich war zu stolz gewesen, um zuzugeben, dass ich mir meine Hälfte nicht leisten konnte.

Ich hatte mich in John verliebt, als ich ihn vor fünf Jahren in einer Kneipe in Manhattan kennengelernt hatte. Ich hatte gerade mein Designstudium an der School of Visual Arts beendet und mit drei anderen Mitbewohnern in einer Wohnung gelebt, die nicht größer gewesen war als die Toilettenräume der Schule.

Wir hatten uns drei Monate lang getroffen. Und als er mich gefragt hatte, ob ich bei ihm einziehen wolle, hatte ich ja gesagt.

Damals war mir noch nicht klar gewesen, dass dies der größte Fehler meines Lebens war – nicht in Bezug auf die Beziehung, sondern in finanzieller Hinsicht. Ich hatte mich mit der Zeit wirklich tief verschuldet.

Ich atmete tief durch, suchte eine bequeme Sitzhaltung, und blickte in die wunderschöne Landschaft mit ihren grünen Hügeln, hohen Bäumen und glitzernden Seen und Teichen, die vor dem Fenster vorbeizog. Ich war wütend auf mich selbst, dass ich es so weit hatte kommen lassen. Das einzig Gute dabei war, dass ich mich nicht noch tiefer in die Scheiße reiten konnte. Zumindest hoffte ich das.

Ich war an meinem persönlichen Tiefpunkt angekommen. Von hier an konnte es nur noch bergauf gehen und ich würde einen Weg aus dieser Scheiße finden. Ich schwor es mir.

Die siebeneinhalbstündige Busfahrt von Manhattan nach Maine war mir wie eine Ewigkeit vorgekommen, während ich aus dem Fenster gestarrt und über meine Lebensentscheidungen nachgedacht hatte und dabei fünf Jahre meines Lebens an mir vorbeiziehen ließ. Ich werde nicht lügen. Dabei verfiel ich hier und da in eine kleine Depression. Es fiel mir schwer, mir einzugestehen, dass der Mann, mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen wollte, mich einfach entsorgt hatte und schon vorher nicht für wichtig genug hielt, um mir treu zu bleiben.

Aber sobald ich einen Blick auf den Atlantischen Ozean erhaschte, überkam mich eine seltsame Ruhe. Ich richtete mich automatisch in meinem Sitz auf, als ich die zerklüftete Küste mit ihren Leuchttürmen und malerischen Küstendörfern in allen Regenbogenfarben sah.

Mein Herz schlug schneller vor Aufregung. Wenn ich mein Fenster hätte herunterkurbeln können, hätte ich meinen Kopf herausgestreckt und meine Zunge wie ein Hund heraushängen lassen, um die Luft zu schmecken.

Ein großes Holzschild mit dem Bild eines Leuchtturms auf einem Felsen am Meer, über dem Möwen kreisten, kam in Sicht: WILLKOMMEN IN HOLLOW COVE. Und darunter, in handschriftlicher Schrift: Vorsicht. Wir werden Unbefugte in Kröten verwandeln!

Ich ruckte in meinem Sitz leicht nach vorne, als der Bus zum Stehen kam.

„Das ist meine Haltestelle!“, sagte ich fröhlich zu meiner Sitznachbarin, als ich aufstand. Sie war in den Sechzigern, ihr Gesicht war faltig und sie sah genervt aus, weil sie aufstehen und sich bewegen musste, wenn sie nicht wollte, dass ich über sie kletterte, um auszusteigen. Und genau das würde ich tun, wenn sie sich nicht innerhalb der nächsten drei Sekunden bewegte. Vielleicht würde ich auch meine Ellbogen einsetzen. Vielleicht auch ein Knie.

Die Frau ließ sich viel Zeit, stand auf und machte mir schließlich Platz. Ich stürzte aus dem Bus und freute mich darüber, dass das Blut wieder in meine Beine schoss. Mein Hintern war taub vom langen Sitzen und ich war mir ziemlich sicher, dass er sich abgeflacht hatte. Kein Scherz. Ich musste raus und frische Luft atmen. Nachdem ich mir meinen Koffer geschnappt hatte – der einzige, dessen Seiten mit Klebeband zusammengehalten wurden und den der Fahrer freundlicherweise am Straßenrand stehen gelassen hatte – machte ich mich auf den Weg zur Hollow Cove Bridge.

Die roten Metallträger schimmerten in der späten Abendsonne, als ich mich auf die Brücke zubewegte, wobei die Räder meines Koffers ein lautes Quietschen von sich gaben, das wie ein sterbendes Tier klang.

Hollow Cove Bridge hörte sich großartig und riesig an, aber in Wirklichkeit war es nur ein zweiminütiger Spaziergang über eine winzige Brücke, die Hollow Cove vom Rest der Welt trennte – der menschlichen Welt, meine ich. Es war ein winziges Stück Land, umgeben von Wasser und vielen anderen Dingen.

Sobald ich die Brücke betrat, spürte ich es.

Ein Strom von Energie durchschoss mich von meinen Zehen bis zu meinem Kopf, ich fröstelte und bekam eine Gänsehaut, doch dann verschwand das unbehagliche Gefühl.

Magie.

Mein Puls raste und meine Atmung beschleunigte sich. Ein normaler Mensch hätte die Wellen der übernatürlichen Energie, in die ich gerade hineingelaufen war, nicht gespürt; eine Macht, die so erschreckend, berauschend und außergewöhnlich war, dass ich fast auf die Knie fiel und schluchzte.

Aber ich war nicht gewöhnlich.

Mit neuer Energie stapfte ich über die Brücke und zog meinen Koffer hinter mir her. Das Wasser unter der Brücke bewegte sich, auf der Oberfläche spiegelte sich der Sonnenschein mit Tausenden von strahlend weißen Lichtern.

„Tessa? Bist du das?“, ertönte eine Frauenstimme, als ich von der Brücke trat.

Eine mollige Frau in ihren frühen Sechzigern marschierte auf mich zu. Ihr langes, auffällig gemustertes Kleid in einer Mischung aus Burgunderrot und Lila umschloss ihre Silhouette wie Wellen, als sie näherkam. Ihr dunkles Haar war zu einem Dutt hochgesteckt, auf der kleinen Nase trug sie eine mit Juwelen besetzte Brille. Als sie mich erblickte, wurden ihre dunklen Augen, deren Wimpern von einer mehrfachen Schicht aufgetragener Wimperntusche betont wurden, noch größer, und ihr Lächeln wurde breiter.

„Hallo, Martha.“ Ich musste stehenbleiben, da sich die Frau absichtlich vor mich gestellt hatte, um mir den Weg zu versperren.

Eine vertraute Energiewelle traf mich, die mir ein Kribbeln auf der Haut verursachte, als sich die Kraft entlud. Sie verströmte eine Mischung aus Rosen- und Lavendelduft. Doch der Geruch von Tannennadeln, feuchter Erde und Blättern, vermischt mit einer Wildblumenwiese – dem Duft der Weißen Hexen – war damit nicht zu überdecken.

Ihre Augen weiteten sich vor Freude. „Oh! Ich wusste, dass du es bist! Ich wusste es einfach! Ich wusste es! Sieh dich an. Du hast dich kein bisschen verändert – außer, dass du ein bisschen abgenommen hast. Fühlst du dich gut, meine Liebe?“

„Ja, ich ...“

„Ich kann es kaum erwarten, Liz zu erzählen, dass du wieder da bist“, plapperte sie weiter und deutete mit einem langen roten Fingernagel auf mich. „Sie wird so eifersüchtig sein, dass ich dich zuerst getroffen habe. Ich kann es kaum erwarten, den Gesichtsausdruck der Hexe zu sehen, wenn ich es ihr sage.“ Sie stemmte die Hände in ihre breiten Hüften. „Wann warst du das letzte Mal hier?“

„Fü …“

„Vor fünf Jahren“, fiel mir die dicke Frau ins Wort. „Stimmt’s?“

Ich seufzte. „Ja.“ Vielleicht sollte ich schweigen, denn die Hexe beantwortete ihre eigenen Fragen.

Martha verengte ihre Augen. „Deine Mutter ist nicht hier, mein Schatz. Sie ist vor zwei Jahren gegangen. Es ist nicht das erste Mal, dass die Hexe mitten in der Nacht verschwunden ist. Sie ist wie eine Diebin. Weißt du, was ich meine?“

Meine Brust krampfte sich zusammen. „Ich weiß.“

Ihre Gesichtszüge verzogen sich plötzlich zu einem mitleidigen Ausdruck. „Ach, du liebe Zeit. Habt ihr euch wieder gestritten? Ihr beide scheint einfach nicht miteinander auszukommen. Schade, denn du bist ihre einzige Tochter.“

„Schade, dass sie meine einzige Mutter ist.“ Ich runzelte die Stirn. Diese Frau hatte wirklich Nerven. Je länger ich hier stand, desto mehr verstand ich, warum meine Mutter nie dauerhaft hier leben wollte.

Martha nickte langsam und hinter den Brillengläsern wurde ihr Blick neugierig auf mehr Klatsch und Tratsch. „Wie alt bist du jetzt?“

„Neunundzwanzig.“

„Das ist der Moment, in dem die ersten Falten kommen, um zu bleiben.“ Marthas Augen blitzten auf. „Das darf dir nicht passieren, Schatz, sonst siehst du aus wie eine Hexe.“

„Ich dachte, Schönheit kommt von innen?“

Sie schenkte mir ein kleines Lächeln. „Schönheit kommt von innen. Aus dem Inneren meines Salons.“

„Okay.“

„Du siehst aus, als hättest du geweint.“ Martha trat einen Schritt vor, ihre Augen waren so weit aufgerissen und rund, dass ich das komplette Weiße um ihre Pupillen sehen konnte. „Du hattest einen Streit? Mit deinem Lebensgefährten? Stimmt’s? Ja. Ja. Deshalb bist du zurückgekommen!“ Sie quietschte förmlich vor Vergnügen bei der Aussicht, alles über meinen Liebeskummer zu erfahren.

Die Frau war eine Nervensäge. Aber sie hatte mir wenigstens ein Stichwort geliefert, um von hier fortzukommen.

„Ich muss gehen“, sagte ich ihr. „Meine Tanten warten auf mich. Es war schön, dich zu sehen, Martha.“ Die Hexe öffnete den Mund, um etwas zu sagen, aber ich hatte mich schon um sie herummanövriert. Es war mir egal, ob es unhöflich war. Ich war nicht hier, um mit der Klatschkönigin der Stadt über mein Leben zu sprechen.

„Wenn du dich eingewöhnt hast, musst du in meinem Salon vorbeischauen!“, rief Martha mir hinterher. „Ich gebe dir mein Zwei-für-Eins-Angebot für meinen Gesichtsenthaarungszauber. Nasenhaare gratis!“

Super.

Ich eilte die kopfsteingepflasterte Straße hinunter, mein Koffer rumpelte hinter mir her. Die Schaufenster der Geschäfte auf beiden Seiten der Straße waren voll mit den neuesten Produkten und allerlei Angeboten. Flaschen und Schachteln mit Zaubertränken und Zaubersprüchen standen in den Schaufenstern, daneben türmten sich wackelige Stapel von Zauberbüchern und Pergamentrollen auf.

Ich ging an einem Laden mit einer gelben Tür und einem Schild mit der Aufschrift TRÄNKE FÜR ALLE PROBLEME vorbei und an einem anderen mit der Aufschrift MODE FÜR DIE HEXE VON HEUTE!

Um mich herum zeigte sich Hollow Cove genauso lebendig und skurril wie bei meinem letzten Besuch. Nicht wegen ihrer farbenfrohen Bewohner – okay, vielleicht auch deswegen – sondern weil es die einzige Stadt im Umkreis von mehreren Kilometern war, in der das Paranormale ausgelebt wurde.

Für das menschliche Auge war Hollow Cove nur ein weiteres Küstenstädtchen mit malerischen Geschäften und neugierigen Einwohnern. Für uns war es der Ort, an dem eine Nymphe ihren Müll rausbrachte, eine Werwolfmutter ihre Kinder im Park darauf hinwies, dass es keine gute Idee sei, an den Flügeln von Kobolden zu ziehen, wo Trolle ihre Kneipen betrieben und ihr Bier brauten und wo Hexen ihre Tränke und Zaubersprüche verkauften.

Für Menschen war das Übernatürliche wahrscheinlich nicht zu sehen. Und das war den Leuten in der Stadt nur recht und billig.

„Aus den Augen, aus dem Sinn“, pflegten meine Tanten zu sagen.

Zwei Frauen vor dem Wicked Witch & Handsome Devil Pub musterten mich, als ich vorbeiging. Die Kleinere schüttelte den Kopf, sie erhob ihre Stimme, damit mich ihre Worte erreichten. „Ihre Mutter ist immer wieder umgezogen. Sie schleppt das arme Kind durch das ganze Land. Nach so einer gestörten Erziehung kann das Kind nicht normal sein. Sie hat versucht, die Hexe aus ihr herauszubekommen.“

Kind? Ich überlegte, ob ich stehenbleiben sollte, um der Fremden zu sagen, wozu dieses Kind fähig war, aber ich hatte nicht die Kraft dazu. Ich hatte Schmerzen von der Reise. Und das bisschen Energie, das ich noch hatte, brauchte ich, um meine Beine in Bewegung zu halten.

Ich erreichte den Marktplatz, als die Ladenbesitzer und Kunden gerade auf die Straße traten, um für den Tag zu schließen. Köpfe drehten sich in meine Richtung. Sie zeigten auf mich, starrten mich mit offenem Mund an und flüsterten aufgeregt, als ich vorbeiging.

Nicht hinsehen, ermahnte ich mich. Wenn ich Blickkontakt herstellte, war es um mich geschehen.

Als ich einen weiteren Häuserblock passierte, sah ich Augen auf mich gerichtet – dieselben, die ich vor ein paar Augenblicken gesehen hatte. Ich blickte auf und sah Martha, die einem kleinen Mann, der mir bekannt vorkam, etwas ins Ohr flüsterte.

Wie zum Teufel war sie so schnell dorthin gekommen? Das spielte allerdings keine Rolle mehr. Jetzt wusste jeder, dass ich wieder da war, mit einem tragischen, durch Gerüchte aufgeblähten Skandal noch dazu. Je skandalöser, desto besser. War das in Kleinstädten nicht immer so?

Ich bewegte mich zügig durch die Straßen und war mir jedes Blickes bewusst, der mir zugeworfen wurde. Ich hielt meinen Kopf gesenkt und ging so schnell ich konnte, ohne dass es als Joggen angesehen wurde.

„Tessa! Warte!“

Es war Martha, die mich erneut ansprach.

Jetzt rannte ich.

Es war der peinlichste Lauf des Jahrhunderts, weil ich einen Koffer hinter mir herziehen musste. Aber ich würde lieber riskieren, wie eine absolute Idiotin dazustehen, als in aller Öffentlichkeit über mein Privatleben zu reden. Ich war nicht in der Stimmung und es ging niemanden etwas an, außer mich selbst.

Der Weg von der Brücke zum Davenport House dauert normalerweise eine halbe Stunde. Aber da ich rannte, schaffte ich es in zehn Minuten.

Davenport House ist ein wunderschönes, massives Landhaus mit einem schwarzen Metalldach, weißen Holzverkleidungen und einer prächtigen, umlaufenden Veranda, die von dicken, runden Säulen getragen wird. Es ist eines dieser Häuser, bei denen man doppelt und dreifach hinschaut, und alles stehen und liegen lässt, um einen Blick darauf zu werfen. Es ist überwältigend.

Das riesige Haus steht am Rande einer Klippe mit Blick auf den Ozean, hat drei Stockwerke mit majestätischer Aussicht und Balkonen. Das Anwesen umfasst zwanzig Hektar Land und Wasserfläche und war von den ersten Davenport-Hexen erbaut worden.

Ich blieb einen Moment lang stehen und nahm alles in mich auf.

Ich hatte seit mehr als fünf Jahren keinen Fuß mehr in Davenport House gesetzt. Erinnerungen kamen in mir hoch, eine nach der anderen, als würde ich in einem alten Fotoalbum blättern. Meine Mutter hatte mich oft mit nach Davenport House genommen, nun ja, wenn wir in der Stadt gewesen waren. Dieses Haus war für mich als Kind immer ein „glücklicher Ort“ gewesen. Es war so groß, dass ich mich oft darin verlaufen hatte, natürlich mit Absicht. Es hatte so viele Türen und geheime Verstecke – es war ein Kindertraum.

Als ich es mir jetzt nach all den Jahren ansah ... sah es perfekt aus. Und ich meine damit, als wäre es neu gebaut worden. Ich konnte kein einziges Stück alter Farbe an der Fassade sehen, nicht einmal einen Riss an einem der vielen Fensterrahmen oder ein verzogenes Holzbrett auf der Veranda. Es sah ... nun, es sah nagelneu aus. Aber das Haus war über zweihundert Jahre alt. Das Salz des Meeres hätte ausgereicht, um die Holzverkleidung ernsthaft zu beschädigen, aber die Bretter waren glatt, als wären sie gerade sandgestrahlt und gestrichen worden.

„Seltsam.“

Ich stieß einen langen Seufzer aus und folgte dem steinernen Weg, der zur Vorderseite des Hauses führte und von Rosensträuchern und Annabelle-Hortensien flankiert wurde. Eine leichte Brise vermischte den Duft des Meeres mit dem Duft der Rosen. Rote Geranien und violette Petunien blühten in den Blumenkästen, die über dem Geländer der Veranda hingen.

Meine Beine fühlten sich an wie Wackelpudding, als ich meinen Koffer hochzog und vor der breiten Eingangstür aus Birkenholz zum Stehen kam, in die ein Buntglasfenster eingelassen war, das Bild einer Hexe zeigte, die auf ihrem Besen auf den Vollmond zuflog.

Auf dem gravierten Metallschild neben der Tür stand in großen, fetten Buchstaben geschrieben: DIE MERLIN-GRUPPE. Und direkt darunter in kleineren Buchstaben: Magical Enforcement Response League Intelligence Network.

Jawohl. Es war gut, zu Hause zu sein.

Und mit diesem warmen Gefühl im Bauch drehte ich den Türknauf und trat ein.

 

 

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Dieses Paket enthält die E-Books 1-14 der Serie Die Hexen von Hollow Cove von USA Today Bestseller-Autorin Kim Richardson.

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️„ Jedes Buch ist spannend, lustig und mit Happy End.
Ich liebe diese Reihe und kann Sie nur jedem weiter empfehlen ❤️❤️.“

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️„ Ein faszinierendes Buch. Jedem, der ein Interesse an der unterhaltsamen Magie hat, wird dieses Buch gefallen. Ich konnte nicht aufhören zu lesen.“

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️„ Das Buch verlangt nach mehr. Ich habe den ersten Teil nur so verschlungen. Sehr schön 😊👍.“

 

Sie werden Die Hexen von Hollow Cove lieben, wenn Sie diese Dinge mögen:

✔️Hexen und Magie

✔️Ein grummeliges und sexy Stadtoberhaupt

✔️Kleinstadtkrimis

✔️Eine Reihe schrulliger Charaktere

✔️Paranormale Frauenromane

✔️Sich langsam entwickelnde Liebesromane

✔️Eine gesunde Dosis an bissigem Humor

 

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Wenn ich ein normaler Mensch wäre, wäre ich schreiend wie eine Todesfee rausgerannt. Als Hexe jedoch bleibe ich ruhig. Hey, vielleicht hatten die Männer es verdient?

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Aber ich war eine ganze Weile aus der paranormalen Welt weg und meine magischen Fähigkeiten sind etwas eingerostet. Verdammt, sie sind praktisch nicht mehr existent. 

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IM BÜCHER-PAKET ENTHALTEN:

📕Schattenhexe

📕Mitternachtsmagie

📕Verzauberte Nächte

📕Magisches Mojo

📕Düstere Geheimnisse

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📕Magisches Geflüster

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📕Rebellische Magie

📕Kosmischer Scherz

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